Kundenorientierte Geräte: Wie Bandbreite, WLAN, KI und erschwingliche Technologie den Einzelhandel verändern

Die Einzelhandelslandschaft hat in den letzten Jahren einen bedeutenden Wandel durchgemacht, der durch die Konvergenz von Hochgeschwindigkeitsverbindungen, künstlicher Intelligenz (AI) und kostengünstige Technologien. Diese Synergie ermöglicht es Einzelhändlern, eine neue Generation kundenorientierter Geräte einzusetzen, die bisher unerreichte personalisierte Marketing- und Verkaufserlebnisse in Echtzeit ermöglichen.
Fortschritte in 5G kombiniert mit einem nachhaltigen Materialprofil. Wi-Fi Infrastrukturen haben den Grundstein für eine nahtlose, schnelle Datenübertragung im Einzelhandel gelegt. Diese Konnektivität ermöglicht die sofortige Kommunikation von Geräten und ermöglicht so Echtzeit-Updates und Interaktionen. Gleichzeitig haben sich KI-Technologien weiterentwickelt und ermöglichen anspruchsvolle Datenanalysen und personalisierte Kundenansprache. Die sinkenden Kosten für Sensoren, Displays und Computerhardware haben diese Innovationen einem breiteren Spektrum an Einzelhändlern zugänglich gemacht, von großen Ketten bis hin zu kleinen Unternehmen.
Kategorien von kundenorientierten Geräten
Die Integration dieser Technologien hat zur Entstehung verschiedener kundenorientierter Geräte geführt, die wie folgt kategorisiert werden:
Digitale Geräte: Verbesserung digitaler Interaktionen
Der globale Digital Signage-Markt wird bis 23.05 voraussichtlich ein Volumen von 2025 Milliarden US-Dollar erreichen, wobei der Einzelhandel etwa 25 % aller Installationen ausmacht. Dieses Wachstum wird durch die Nachfrage nach dynamischer, personalisierter Content-Bereitstellung im Einzelhandel vorangetrieben.
fugo.ai
Diese Geräte dienen als dynamische Plattformen für die Bereitstellung digitaler Inhalte und die Einbindung von Kunden durch interaktive Erlebnisse.
- Digitale BeschilderungModerne Digital Signage-Systeme verfügen mittlerweile über KI-Funktionen und können Inhalte anhand von Echtzeitdaten wie Kundendemografie, Wetterbedingungen und Lagerbeständen anpassen. So kann ein digitales Schild beispielsweise je nach Tageszeit oder Kundenprofil unterschiedliche Werbeaktionen anzeigen.
- Tablets und digitale Kioske: Diese Geräte bieten interaktive Schnittstellen, mit denen Kunden Produkte durchsuchen, Informationen abrufen oder Bestellungen aufgeben können. Sie können strategisch im gesamten Geschäft platziert werden, um Kunden bei der Produktsuche oder beim Informieren über Angebote zu unterstützen.
Transaktionsgeräte: Optimierung von Kundentransaktionen
Der Markt für Point-of-Sale-Systeme (POS) soll von 33.41 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 110.22 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen, was auf erhebliche Investitionen in Transaktionstechnologien zur Verbesserung des Kundenservice hindeutet.
Napco
Der Schwerpunkt dieser Geräte liegt auf der Beschleunigung des Einkaufs, der Steigerung der Effizienz und der Verkürzung der Wartezeiten.
- Mobiler Point-of-Sale (mPOS) Systeme: mPOS-Geräte ermöglichen es Verkaufsmitarbeitern, Transaktionen überall im Geschäft abzuschließen, was für Flexibilität sorgt und die Warteschlangen an der Kasse verkürzt.
- Tisch-POS-Systeme: Diese Systeme werden häufig in Restaurants und Cafés verwendet und ermöglichen es Kunden, direkt von ihrem Tisch aus Bestellungen aufzugeben und Zahlungen zu tätigen.
- Geräte zur Auftragserfüllung: Dazu gehören Handscanner und mobile Drucker, die vom Personal zur Auftragsabwicklung und Bestandsverwaltung in Echtzeit verwendet werden.
Erlebnisgeräte: Das Kundenerlebnis verbessern
Bis 217.7 wird die Zahl der Mobilfunk-IoT-Verbindungen im weltweiten Einzelhandel voraussichtlich 2028 Millionen erreichen, was die zunehmende Abhängigkeit von IoT-Geräten für verschiedene Einzelhandelsanwendungen unterstreicht.
GlobeNewsWire
Ziel von Erlebnisgeräten ist es, umfassende und personalisierte Einkaufserlebnisse zu schaffen.
- Internet der Dinge (IoT) Sensor-Hubs: IoT-Geräte erfassen Daten zum Kundenverhalten, beispielsweise Bewegungsmuster und Verweildauer, und ermöglichen Einzelhändlern so die Optimierung der Ladengestaltung und Produktplatzierung.
- IoT Headless-Geräte: Diese Geräte funktionieren ohne herkömmliche Benutzeroberflächen und integrieren sich nahtlos in die Umgebung, um Dienste wie automatisierte Beleuchtung, Temperaturregelung oder personalisierte Audionachrichten basierend auf den Kundenpräferenzen bereitzustellen.
- Erweiterte Realität (AR) Geräte: AR-Technologie überlagert digitale Informationen mit der physischen Welt und ermöglicht so interaktive Erlebnisse. Einzelhändler nutzen AR für virtuelle Anproben, Produktvisualisierungen und spielerische Einkaufserlebnisse und steigern so die Kundenbindung und -zufriedenheit.
Wie kundenorientierte Geräte die Customer Journey im Einzelhandel beeinflussen
Kundenorientierte Geräte existieren nicht isoliert – ihr wahrer Wert entfaltet sich erst, wenn sie in jede Phase der Customer Journey integriert werden. Von der Entdeckung über den Kauf bis hin zur Kundenbindung prägen diese Technologien, wie Kunden mit einer Marke interagieren, Informationen sammeln, Entscheidungen treffen und ihr treu bleiben.
Hier erfahren Sie, wie sich die einzelnen Gerätekategorien auf die Customer Journey im Einzelhandel auswirken. Außerdem erhalten Sie praktische Hinweise für Einzelhändler, die diese Geräte effektiv implementieren möchten.
Digitale Geräte: Einfluss auf Entdeckung und Berücksichtigung
Digitale Beschilderung, Kioske und Tablets sind oft der erste Kontaktpunkt für Kunden im Geschäft. Sie schaffen Aufmerksamkeit, fördern den Kundenverkehr und informieren. Dies erreichen sie durch:
- Aufmerksamkeit mit personalisierten, dynamischen Inhalten wecken.
- Informieren Sie Ihre Kunden schnell über interaktive Produktfinder oder Vergleichstools.
- Unterstützung von Werbeaktionen, die an Echtzeitbedingungen wie Lagerbestände, Wetter oder lokale Ereignisse gekoppelt sind.
Lokale Tipps
- Verwenden Sie KI-gestützte Digital Signage, um Inhalte dynamisch basierend auf der Demografie oder Verweildauer des Publikums zu rotieren.
- Platzieren Sie interaktive Kioske in der Nähe von Produktkategorien mit hohen Margen oder komplexen Produkten, um den Verkauf zu unterstützen und Zusatzverkäufe zu ermöglichen.
- Stellen Sie sicher, dass die Inhaltsstrategie mit dem Ladenlayout übereinstimmt und lenken Sie den Kundenfluss auf die vorgestellten Produkte.
Transaktionale Geräte: Beschleunigen Sie Entscheidungsprozesse und Kaufentscheidungen
Transaktionsgeräte wie mPOS-Systeme und Auftragsabwicklungstechnologie machen den Übergang vom Stöbern zum Kaufen so reibungslos wie möglich. Diese Geräte:
- Reduzieren Sie Reibungsverluste an der Kasse – schnellere Transaktionen führen zu einer höheren Kundenzufriedenheit.
- Ermöglichen endloser Gang Erlebnisse, bei denen Kunden nicht vorrätige oder nur online erhältliche Artikel im Geschäft bestellen können.
- Bieten Sie für mehr Komfort mobile Zahlungsoptionen und digitale Quittungen an.
Lokale Tipps
- Statten Sie Ihre Ladenmitarbeiter mit mobilen POS-Systemen aus, um jede Interaktion in eine Verkaufschance zu verwandeln.
- Integrieren Sie Bestandssysteme, damit Mitarbeiter nicht verfügbare Produkte an anderen Standorten oder online finden und bestellen können.
- Bieten Sie mehrere Zahlungsoptionen an, darunter kontaktlose Zahlungen, Zahlungen per QR-Code und digitale Geldbörsen.
Erlebnisgeräte: Differenzieren und Loyalität aufbauen
Erlebnisorientierte Geräte, darunter IoT-Systeme und AR, sorgen für unvergessliche Interaktionen und fördern die Kundentreue und Wiederholungsbesuche. So wirken sie sich auf die Customer Journey aus:
- Bieten Sie personalisierte Erlebnisse, die überraschen und begeistern.
- Bieten Sie nutzerorientierte Dienste (wie AR-Anleitungen oder intelligente Umkleidekabinen) an, die die Kaufzurückhaltung verringern.
- Ermöglichen Sie die Datenerfassung durch interaktive Erlebnisse für zukünftiges Marketing.
Lokale Tipps
- Nutzen Sie IoT-Sensoren, um Fußgängerverkehrsmuster zu analysieren und die Produktplatzierung im Laufe der Zeit zu optimieren.
- Implementieren Sie AR-Funktionen im Geschäft oder in der App, damit Kunden Produkte in ihrem Raum visualisieren können.
- Verwenden Sie intelligente Displays oder IoT-fähige Treueprogramme, um maßgeschneiderte Prämien und Angebote in Echtzeit bereitzustellen.
Wenn Einzelhändler verstehen, wie sich jede Kategorie kundenorientierter Geräte auf die Customer Journey auswirkt, können sie klug investieren, Technologien zielgerichtet einsetzen und ihre Geschäfte von einfachen Verkaufsumgebungen in personalisierte Interaktionszentren verwandeln.
Takeaways
Einzelhändler, die die Implementierung kundenorientierter Technologien vorbereiten, sollten die folgenden strategischen Maßnahmen in Betracht ziehen:
- Nutzen Sie digitale Geräte mit Kundenfindungsmomenten, um zu informieren, zu führen und zu überzeugen.
- Setzen Sie Transaktionsgeräte ein, um den Aufwand beim Bezahlvorgang zu minimieren und einen schnelleren Weg zum Kauf zu schaffen.
- Nutzen Sie Erlebnisgeräte, um differenzierte Markenmomente zu schaffen, die Loyalität und Mundpropaganda fördern.
- Stellen Sie sicher, dass alle Geräte mit einem zentralen Datensystem verbunden sind (CDP, CRM) für eine einheitliche Kundenansicht.
- Testen und messen Sie alles – von den Engagement-Raten auf Digital Signage bis zu den Konvertierungsraten über mPOS.
- Schulen Sie Ihr Personal gründlich – Technologie sollte die menschliche Interaktion verbessern, nicht ersetzen.
- Optimieren Sie die WLAN- und Bandbreiteninfrastruktur, um eine nahtlose Gerätekommunikation und Kundenkonnektivität zu unterstützen.
- Betrachten Sie die Phygital Strategie: Kombination von physischem Einzelhandel und digitaler Technologie, um Kunden die hybriden Erlebnisse zu bieten, die sie heute erwarten.
Die Zukunft des Einzelhandels ist nicht nur digital – sie ist zutiefst menschlich und wird durch intelligente Geräte angetrieben, die den Kunden bei jedem Schritt besser verstehen und bedienen.



