Warum GDPR gut für digitale Werbung ist

DSGVO

Ein breites gesetzgebendes Mandat namens Allgemeine Datenschutzverordnung, oder GDPR, trat am 25. Mai in Kraft. Die Frist hatte viele digitale Werbespieler durcheinander gebracht und viele weitere besorgt. Die DSGVO wird einen Tribut fordern und Veränderungen bewirken, aber es ist eine Veränderung, die digitale Vermarkter begrüßen sollten, keine Angst. Hier ist der Grund:

Das Ende des Pixel- / Cookie-basierten Modells ist gut für die Branche

Die Realität ist, dass dies längst überfällig war. Die Unternehmen haben ihre Füße hochgezogen, und es ist keine Überraschung, dass die EU an dieser Front die Anklage anführt. Dies ist das Anfang vom Ende für das Pixel / Cookie-basierte Modell. Die Ära des Datenraubes und des Daten-Scrapings ist vorbei. Die DSGVO wird dazu führen, dass datengesteuerte Werbung mehr auf Opt-In und Berechtigungen basiert, und weit verbreitete Taktiken wie Retargeting und Remarketing weniger invasiv und aufdringlich machen. Diese Änderungen werden die nächste Ära der digitalen Werbung einleiten: personenbezogenes Marketing oder das Marketing, bei dem Daten von Erstanbietern anstelle von Daten von Drittanbietern / Anzeigenschaltung verwendet werden.

Schlechte Industriepraktiken werden schwinden

Unternehmen, die sich stark auf verhaltensbezogene und probabilistische Targeting-Modelle verlassen, sind am stärksten betroffen. Das heißt nicht, dass diese Praktiken vollständig verschwinden werden, zumal sie in den meisten Ländern außerhalb der EU legal sind, aber die digitale Landschaft wird sich zu Daten von Erstanbietern und kontextbezogener Werbung entwickeln. Sie werden feststellen, dass andere Länder ähnliche Vorschriften umsetzen. Selbst Unternehmen, die in Ländern tätig sind, die technisch nicht unter die DSGVO fallen, werden die Realität des globalen Marktes verstehen und auf die Windrichtung reagieren.

Lange überfällige Datenbereinigung

Dies ist gut für Werbung und Marketing im Allgemeinen. Die DSGVO hat bereits einige Unternehmen in Großbritannien dazu veranlasst, Datenbereinigungen durchzuführen, beispielsweise indem sie ihre E-Mail-Listen um bis zu zwei Drittel reduziert haben. Einige dieser Unternehmen verzeichnen höhere Öffnungs- und Klickraten, da die Daten, über die sie jetzt verfügen, von besserer Qualität sind. Dies ist zwar anekdotisch, aber es ist logisch zu prognostizieren, dass, wenn die Art und Weise, wie Daten gesammelt werden, überdurchschnittlich ist und wenn sich Verbraucher bereitwillig und wissentlich dafür entscheiden, höhere Engagementraten zu verzeichnen sind.

Gut für OTT

Oktober steht für Over-the-topDer Begriff für die Bereitstellung von Film- und TV-Inhalten über das Internet, ohne dass Benutzer einen herkömmlichen Kabel- oder Satelliten-Pay-TV-Dienst abonnieren müssen.

OTT ist aufgrund seiner Natur ziemlich isoliert von den Auswirkungen der DSGVO. Wenn Sie nicht angemeldet sind, werden Sie nicht als Ziel ausgewählt, es sei denn, Sie werden beispielsweise auf Youtube blind ausgerichtet. Insgesamt ist OTT jedoch für diese sich entwickelnde digitale Landschaft gut geeignet.

Gut für Verlage

Kurzfristig mag es schwierig sein, aber langfristig ist es gut für Verlage, ähnlich wie wir es bei Unternehmen sehen, die ihre E-Mail-Datenbanken verwalten. Diese erzwungenen Datenbereinigungen können, wie oben erwähnt, zunächst zu Problemen führen, aber GDPR-konforme Unternehmen sehen auch engagiertere Abonnenten.

In ähnlicher Weise werden Verlage engagiertere Konsumenten ihrer Inhalte mit strengeren Opt-In-Protokollen sehen. Die Realität ist, dass Verlage lange Zeit mit Anmeldungen und Opt-In nicht zufrieden waren. Der Opt-In-Charakter der GDPR-Richtlinien ist gut für Verlage, da sie ihre eigenen Erstanbieter-Daten benötigen, um wirksam zu sein.

Namensnennung / Teilnahme

Die DSGVO zwingt die Branche, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie sich der seit einiger Zeit beschönigten Attribution nähert. Es wird schwieriger sein, Verbraucher zu spammen, und es wird die Branche dazu zwingen, personalisierte Inhalte bereitzustellen, die die Verbraucher wünschen. Die neuen Richtlinien fordern die Beteiligung der Verbraucher. Das mag schwieriger zu erreichen sein, aber die Ergebnisse werden von höherer Qualität sein.

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